Eindrücke vom Südpazifik

Der Hafen von Broome in Australien
Im Hafen von Broome liegt diese Holz-Ketsch vor Anker, möglicherweise war sie beim Perlenboom 1920 im Einsatz.
Im Hafen von Broome liegt diese Holz-Ketsch vor Anker, möglicherweise war sie beim Perlenboom 1920 im Einsatz.

Broome in Australien
Perlenfarmen gibt es ausschließlich im tropischen Norden des Landes. Broome war im 19. Jahrhundert der berühmteste Perlenhafen der Erde, hier wurden um 1910 mit 400 Booten 80 Prozent des weltweiten Perlmutt-Bedarfs gedeckt.
Perlenfarmen gibt es ausschließlich im tropischen Norden des Landes. Broome war im 19. Jahrhundert der berühmteste Perlenhafen der Erde, hier wurden um 1910 mit 400 Booten 80 Prozent des weltweiten Perlmutt-Bedarfs gedeckt.

Gefährliche Farmarbeit
Ein Hai streift über den Meeresgrund. Haie, Salzwasserkrokodile, giftige Quallen,. Seeschlangen und starke Strömungen sind einige der Gefahren, denen die Farmarbeiter ausgesetzt sind.
Ein Hai streift über den Meeresgrund. Haie, Salzwasserkrokodile, giftige Quallen,. Seeschlangen und starke Strömungen sind einige der Gefahren, denen die Farmarbeiter ausgesetzt sind.

Opfer der Perlenzucht
Der japanische Friedhof in Broome beherbergt 600 Gräber aus der Zeit des Perlenbooms. Sicherheitsvorkehrungen und Unwetterwarnungen gab es damals nicht.
Der japanische Friedhof in Broome beherbergt 600 Gräber aus der Zeit des Perlenbooms. Sicherheitsvorkehrungen und Unwetterwarnungen gab es damals nicht.

Schiffe der Perlenindustrie
Die “Paspaley III" ist zusammen mit der “Vivien", die auch der Firma Paspaley gehört, weltweit das größte Schiff der Perlenindustrie. In deren Einrichtungen werden Austern bekernt und geerntet. Aber auch postoperatorische Behandlungen, wie die regelmäßige Reinigung der Muscheln und ihre Kontrolle, finden hier statt.
Die “Paspaley III" ist zusammen mit der “Vivien", die auch der Firma Paspaley gehört, weltweit das größte Schiff der Perlenindustrie. In deren Einrichtungen werden Austern bekernt und geerntet. Aber auch postoperatorische Behandlungen, wie die regelmäßige Reinigung der Muscheln und ihre Kontrolle, finden hier statt.

Rafflesbay
Perlenzuchtfarm in Rafflesbay
Perlenzuchtfarm in Rafflesbay

Tintenfische lieben Austern
Einer der Feinde der Perlen-Muscheln: Tintenfische und Seesterne ernähren sich von Mollusken.
Einer der Feinde der Perlen-Muscheln: Tintenfische und Seesterne ernähren sich von Mollusken.
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Die Perlen der Südmeere werden insbesondere in Australien und den Philippinen gezüchtet. In Australien werden die Austern per Hand aus den Tiefen des dem Eighty Mile Beach vorgelagerten offenen Meeres gesammelt. Die Gefährlichkeit dieser Gewässer bedingt, dass hier die Taucher zu den am besten bezahlten Personen der gesamten Perlenindustrie gehören. Hier kommt die als „Box Jelly Fish“ bekannte Qualle ebenso vor wie Salzwasserkrokodile, Haie oder sehr giftige Wasserschlangen. Zudem gibt es gefährliche Meeresströmungen mit einem über 10 Meter hohen Tidenhub. Diese sorgen jedoch auch für eine ständige Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff, der seinerseits wichtig für das Wachstum der Zuchtperlen ist. Diese Bedingungen finden sich in keinem weiteren Zuchtgebiet.Deshalb gehören die australischen Zuchtperlen zu den weltweit wertvollsten. So wurden auf einer Versteigerung des berühmten Auktionshauses Sotheby für ein Perlencollier über zwei Millionen US-Dollar erzielt!Die Kreativität und Expertise unseres Mitarbeiter-Teams hat mit diesen Perlen unter Maßgabe höchster Ansprüche an die Ästhetik variationsreichen und individuellen Schmuck kreiert.